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Mikao Usui

Am 15. August 1865 in Japan geboren, lebte Mikao Usui als Tendai-Buddhist und verbrachte 1922 eine dreiwöchige Fastenzeit auf dem Berg Kurama in der Nähe der Stadt Kyoto. Dort hatte er nach eigenen Angaben ein Erleuchtungserlebnis, in dem ihm der Zugang zu Reiki geschenkt wurde. Mit der Zeit entwickelte er Reiki zu einem spirituellen Heilsystem und konnte selbst vielen Menschen Heilung bringen.

 

Reiki Entspannung

Unter anderem lebte er einige Zeit in den Armenvierteln Kyotos und behandelte hier die Menschen, um seine Erfahrungen und sein Wissen auszubauen und zu vertiefen. So soll er auch vielen Opfern des schweren Kanto-Erdbebens 1923 geholfen haben.

Später ging er auf Reisen und verbreitete Reiki in Japan. Bevor er am 9. März 1926 im Alter von 60 Jahren verstarb, hatte er viele Menschen in Reiki eingeweiht, davon ca. 20 in den Meistergrad, der damals auch die Lehrbefähigung beinhaltete.

Reiki bezeichnet nach Mikao Usui nicht nur eine Behandlungsmethode, sondern eine Lebensanschauung. Die „fünf Weisheiten“ oder auch „fünf Konzepte“ werden auch heute noch jedem Schüler des „Usui Reiki“ mit auf den Weg gegeben:

 

Gerade heute

ärgere Dich nicht,

♦  sorge Dich nicht,

♦  sei dankbar,

♦  arbeite eifrig,

♦  sei freundlich zu allen.

 

Die Geschichte von Reiki

Reiki (hier das traditionelle japanische Schriftzeichen – das Kanji für Rei Ki - Silbe "Rei" Zeichen oberes Bild, Silbe "Ki" Zeichen unteres Bild) bezeichnet im Japanischen die universelle oder allumfassende (Rei) Lebensenergie (Ki). Im Indischen heißt sie Prana, im Chinesischen Chi, für viele Christen ist es Gottes Heiliger Geist, der allem Leben einhaucht.

Reiki

Nachdem Mikao Usui Reiki in Japan bekannt gemacht hatte und viele Schüler unterrichtete und in die verschiedenen Grade eingeweiht hatte (Näheres im Abschnitt „Arbeit mit Reiki), gelangte Reiki über die USA in den 1980er Jahren nach Deutschland und Europa.

Dabei bezeichnet es hier nicht nur die Energie selbst, sondern auch die Behandlung und die Ausbildung. Traditionell wird Reiki vom Meister mittels Einweihung auf den Schüler übertragen, so dass sich Linien gebildet haben, über die sich der Weg bis zu Mikao Usui zurückverfolgen lässt.

Die erste Reiki-Meisterin außerhalb Japans war die Hawaiianerin Hawayo Takata, die von einem Schüler Usuis in Reiki eingeweiht wurde. Sie trug wesentlich zur Verbreitung von Reiki in den USA bei, von wo aus es dann 1981 durch Mary McFadyen über Deutschland nach Europa kam.

Die Japaner bezeichnen Reiki in Abgrenzung zum „Reiki westlicher Art“ als „(Japanisches) Traditionelles Reiki“. Die Systeme unterscheiden sich sowohl durch verschiedene Einweihungslinien als auch die Arbeit mit Reiki an sich. Das traditionelle Reiki stellt nach der Lehre von Usui eine Lebensanschauung dar, während in der westlichen Welt die Behandlung durch Handauflegen im Vordergrund steht.

 

Die Wirkungsweise mit Reiki

Die Energie wird durch Auflegen der Hände vom Reiki-Gebenden (Behandler) auf den Reiki-Empfänger (Klient) übertragen. Dabei gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen: zum einen hat Usui eine bestimmte Abfolge von Handpositionen entwickelt, viele Behandler gehen aber intuitiv vor und entscheiden spontan, wo die Hände wie lange aufgelegt werden.

Die Energie sucht sich ihren Weg und wirkt dort, so sie gebraucht wird. Ein „Zuviel“ oder „falsch“ gibt es nicht, weil der Behandler als Kanal wirkt, durch den die Energie zum Klienten fließt und dort wirkt. Der Behandler gibt also nichts von sich ab und verliert damit selbst auch keine Energie. Viele berichten im Gegenteil davon, dass auch sie von der Behandlung eines Klienten profitieren.

WICHTIG: Auch wenn hier von „Behandlung“ gesprochen wird, ist es keine Behandlung im medizinischen Sinn. Der Reiki-Geber stellt keine Diagnose, dies bleibt nach wie vor dem Arzt bzw. dem Heilpraktiker vorbehalten. Reiki kann deren Arbeit auf keinen Fall ersetzen. Es ist aber eine wertvolle Unterstützung und kann – in Absprache! - sehr gut ergänzend zu (schul)medizinischen Maßnahmen eingesetzt werden, da es die Selbstheilungskräfte stärkt und unterstützend wirkt.

Die Arbeit mit Reiki

Reiki wird – wie oben beschrieben – vom Meister auf den Schüler über Einweihungen weitergegeben. Dabei werden traditionell drei Grade unterschieden (I, II und III), wobei sich inzwischen mehr oder weniger durchgesetzt hat, dies um einen IV. Grad zu erweitern. Dabei geht es im Einzelnen um folgendes:

  1. Grad: Öffnung des Reiki-Kanals
  2. Grad: Einführung dreier Symbole, Möglichkeit der Gabe über die Entfernung hinweg
  3. Grad: „Meister-Grad“, Einweihung in das Meister-Symbol
  4. Grad: „Lehrer-Grad“, befähigt und berechtigt zur Einweihung anderer in die Grade

Allen Einweihungen gehen ausführliche Unterweisungen in die Wirkungsweise und die Handhabung voraus, meist finden je Grad Wochenende-Lehrgänge statt, in denen dann die Einweihungen gegeben werden. Zwischen den einzelnen Graden liegt immer eine gewisse Zeit, in der der Schüler mit Reiki arbeitet und sich auf die jeweilige Intensität der Energie einstellen kann.

Längst bleibt eine Reiki-Behandlung nicht mehr nur Menschen vorbehalten. Auch Tiere und Pflanzen profitieren von der universellen Lebensenergie und lassen sich – manchmal nach anfänglichem Misstrauen – gerne Reiki geben. Dabei kommt es noch viel mehr auf Intuition und Einfühlungsvermögen des Behandlers an, aber Tiere zeigen oft sehr deutlich, wo sie die Energie brauchen, und drehen sich unter den Händen so, wie es für sie am angenehmsten ist.

Wegen der oben beschriebenen Eigenschaften kann Reiki nicht schaden, nicht im Übermaß angewendet werden und auch sich selbst problemlos gegeben werden. Anwender beschreiben es oft als einen warmen Strom, der aus den Handflächen kommt, diese wärmt und zu den Stellen leitet, wo Reiki am nötigsten gebraucht wird.

Reiki kann auch über die Ferne gegeben werden, so dass es nicht unbedingt erforderlich ist, den Klienten direkt vor sich sitzen oder liegen zu haben. Dies ist besonders bei manchen Tieren von Vorteil oder in Notfällen. Im zweiten Grad wird die Möglichkeit der Fernbehandlung gelehrt und kann ab da angewendet werden. Wichtig ist hier, immer die Zustimmung des Empfängers einzuholen. Sollte dies nicht möglich sein, bittet der Anwender darum, dass Reiki dann dorthin fließt, wo es gebraucht wird.

Die Kosten der Behandlung sind nicht festgelegt und können sehr stark abweichen. Sie werden zwischen Behandler und Klient vereinbart und von keiner Krankenkasse übernommen. Dabei gilt die Bezahlung eher als Ausgleich für den Aufwand des Anwenders, denn die Energie selbst ist immer da.

Grundsätzlich kann jeder Mensch lernen, Reiki zu praktizieren. Inzwischen gibt es einige Verzeichnisse im Internet, wo Anwender in Wohnortnähe gefunden werden können. Da die Preisgestaltung keinerlei Reglementierung unterliegt und sich auch hier – wie leider fast überall – die sprichwörtlichen „schwarzen Schafe“ finden, sollte der Interessent mit gutem Gespür vorgehen und auf sein Bauchgefühl hören.

Die Vielfalt von Reiki

Inzwischen haben sich neben dem klassischen und wohl immer noch am weitesten verbreiteten Usui-Reiki viele weitere Varianten etabliert, z. B. Kundalini-Reiki, Delphin-Reiki, Regenbogen-Reiki – um nur einige zu nennen. Wer einmal damit begonnen hat und die wohltuende und entspannende Wirkung kennengelernt hat, schaut sich vielleicht auch gerne andere Varianten an. Gemeinsam ist allen, dass die universelle Lebensenergie auf besondere Art weitergegeben wird, um Heilung zu erfahren, zu entspannen und so eine bessere Lebensqualität zu erreichen. 

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Der Einfachheit halber wurde im Text immer die männliche Form („Anwender“, „Behandler“, etc.) verwendet. Selbstverständlich sind hier die weiblichen Mitglieder unserer Gesellschaft ebenfalls gemeint und angesprochen!

Wir freuen uns auch über Ihren Erfahrungsbericht !

Die Meditationslehrerausbildung hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich konnte sehr viel in der Gruppe üben und nun weiss ich, dass es gar nicht schwer ist, vor einer Gruppe zu stehen und diese anzuleiten. Ich habe sehr viel von Beates Erfahrung gelernt. Die Theorie wurde ganz locker rübergebracht, der Ordner, den man bekommt, ist ein wahrer Erfahrungsschatz. Die Meditationen darin sind wunderschön, diese werde ich auf jeden Fall nutzen. Danke für alles! Bis zum nächsten Seminar!

R., Pulheim

Ich nehme regelmäßig an den Meditationsabenden bei Lichtblicke teil. Ich bin sehr begeistert, Beates Stimme ist wunderbar und trägt mich immer in eine tiefe Entspannung. Ich fühle mich immer sehr wohl und aufgehoben. Beate und Uwe sind zwei ganz besondere vertrauensvolle Menschen, die ihren Gästen sehr viel Wertschätzung und Verständnis entgegen bringen. Einfach toll.

E., Pulheim

Liebe Beate, ich danke Dir von Herzen für drei wunderbare Tage der Meditationsleiter-Ausbildung. Du warst sehr authentisch und hast alles mit Bravour gemeistert. Ich konnte sehr viel mitnehmen. 

Katharina, Bonn

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